Bereits 1753 erkannte Schachmann das Potential dieses markanten Felsgipfels, 3,5 Kilometer westlich seines Gutes. Er ließ eine Steintreppe zum Aufstieg anlegen und das Plateau mit einem steinernen Geländer sichern – eine der ersten touristischen Erschließungen der Region! Für den Naturphilosophen wurde der Hochstein zum perfekten „Observatorium“: Von hier aus lag die „ganz vortrefflich angebaute Gegend des Görlitzer und Bautzener Kreises mit ihren Städten und unzähligen Dörfern wie eine Landkarte ausgebreitet“.
Um 1780 ergänzte er am Felsfuß einen achteckigen Pavillon als Rastplatz. Schachmann wusste: „Ein aufmerksamer Blick von einer Bergspitze macht geologische Hypothesen deutlicher als jede Erklärung.