Dieser imposante Granitmonolith im Wald hinter dem Hohstein faszinierte Schachmann durch seine regelmäßige Gestalt. Die oberen abgerundeten und unteren scharfen Kanten des freistehenden Felsens waren für ihn ein Beispiel der Formkraft der Natur. Doch Schachmann erkannte mehr als geologische Schönheit: Seine Aufzeichnungen lassen vermuten, dass dieser Fels als Sonnenbeobachtungspunkt diente. Besonders bemerkenswert ist das „Auge“ des Kuckucksteins – eine kreisförmige Öffnung, durch die zur Wintersonnenwende ein Sonnenstrahl fällt. Heute können Sie mit der digitalen Nachbildung als XR-Modell die Wintersonnenwende erleben und nachvollziehen, warum unsere Vorfahren diesen Ort als natürlichen Kalender nutzten